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Tradition Augustiner Biere Braurösser

Es ist Punkt sechs Uhr; Niko, Peter, Paul, Otto, Jack und ihre fünf Kameraden sind längst wach. Schließlich ruft die Arbeit - und der Magen knurrt. Nur gut, dass das Frühstück schon naht: zehn große Eimer voll mit Hafer, zehn weitere mit geschnitzelten Zuckerrüben...

Niko, Peter, Paul und die anderen acht sind Brauereipferde, schöne tiefschwarze Percherons. Wann immer die blumengeschmückten Augustiner-Festwagen voll beladen mit (leeren) Holzbierfässern gefragt sind, dann sind es auch die Kaltblüter.

Während der Wiesn sind sie zur Freunde der Besucher von nah und fern meist in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr auf dem Festgelände zu bewundern. Bei den zehn Augustiner-Pferden und ihren sieben Fuhrleuten - die ihre vierbeinigen, gut 1000 Kilo schweren Schützlinge von morgens bis abends fürsorglich betreuen, gibt´s eine Besonderheit. "Augustiner hegt und pflegt die Tradition", sagt Augustiner-Fuhrparkleiter Wolfgang Kettler, der sich sonst eher mit Bierfahrern und Lastwagen beschäftigt, als mit Fuhrleuten in schmuckem Bierfahrerg´wand und Pracht-Kutschen. So sind sogar gleich zwei Fasswagen unterwegs: Ein Vierer-Zug und ein Sechser-Zug, gezogen von sechs schwarzen Percherons, auch das einmalig auf der Wiesn. "Wir haben echte historische Fasswagen, die restauriert wurden. Der eine stammt aus dem Jahr 1901, der andere von 1950. Der Blumenschmuck wird täglich erneuert." Während der Wiesn, zum Bayerischen Brauertag oder auch während des Frühlingsfestes stehen die zehn Kaltblüter in einem historischen Stall der Augustiner-Brauerei in der Landsberger Straße - mit direktem Blick in die gemütlichen "Augustiner Bräustuben" von Wiesnwirt Manfred Vollmer. Durch ein großes Fenster können die Gäste der Bräustuben die Pferde bestaunen. Sind Peter, Rambo, Arco, Gringo & Co. nicht im Augustiner-Stall mit Aussicht, dann leben sie auf einem Gut in Regen im Bayerischen Wald, wo sie bei Waldarbeiten helfen, Stämme aus dem Gehölz zu ziehen. "Wir sieben sind immer dieselben, wie auch die zehn Pferde", sagt Kutscher Michael Muhr, der sonst als Förster bei Bad Tölz arbeitet und jetzt extra seinen Jahresurlaub genommen hat: "Wir sind schon längst ein eingespieltes Team."